Die Prugger Krippe der Pfarrei St. Peter in Wenzenbach
Die Prugger Krippe der Pfarrei St. Peter in Wenzenbach

Aktuelles

Die Krippe wird am 24. Dezember 2018 wieder ausgestellt und kann dann bis zum 2. Februar 2019 besichtigt werden.

 

Während der Ausstellung sind Krippenführungen gegen eine Aufwands-entschädigung auf Anfrage möglich.

 

Kostenlose Krippenführung ohne Anmeldung voraussichtlich am

25. Dezember 2018

um 15:00Uhr (Änderungen vorbehalten).

Aufbau der Krippe

Vorarbeiten

Die Ausstellung der Prugger Krippe bedarf zahlreicher Vorarbeiten, die teils schon Mitte November beginnen. Zunächst müssen die verschiedenen Moose und Flechten aus dem Wald geholt und gründlich von Schmutz und Tannennadeln gesäubert werden.

 

Lediglich die Moospolster werden ein bis zwei Tage vor dem Aufstellen vorgetrocknet. Das normale grüne Moos wird aber gar nicht getrocknet, damit es sich besser legen läßt und seine satte grüne Farbe behält. Auch wird das grüne Moos nicht flachgeklopft, wie dies manche Krippenfreunde machen, sondern so belassen wie es ist. Die grauen Flechten werden ebenfalls nicht getrocknet, da diese sonst starr und spröde würden und sich dann nicht mehr formen ließen.

 

Der sehr aufwändige Aufbau der Krippe findet immer etwa eine Woche vor Weihnachten statt. Dazu muss zunächst der Krippenkasten zusammengesetzt werden. Das dauert etwa eine halbe Stunde. Für den Hintergrund müssen außerdem die Gestecke aus Stechfichten- und Kiefernzweigen gefertigt werden. Zusammen mit allen anderen Materialien werden diese dann in die Kirche gebracht. Der eigentliche Einbau der Krippe dauert dann etwa sechs bis sieben Stunden.

 

Einbau der Krippe in den Kasten (Bilder von Weihnachten 2014)

Zunächst wird die Rückwand mit rotem Samt ausgekleidet. Davor werden die Gestecke aus Stechfichten- und Kiefernzweigen gestellt. Diese werden durch zwei große Wurzelstöcke an den Seiten stabilisiert. Vor diesem Hintergrund wird nun ein unregelmäßiger Hügel aus Brettern aufgebaut. An der höchsten Stelle des Hügels kommt der Stall zu stehen. Davor wird an der Vorderseite des Hügels aus Wurzeln eine kleine Höhle aufgebaut. Die größeren Steine und die seitlichen Bäumchen (kleine Gestecke) werden jetzt auch eingefügt.

 

Die Zwischenräume der Bretter werden mit zusammengeknülltem Zeitungspapier ausgestopft, damit später die Sägespäne nicht in die Lücken rutscht. Schließlich werden die Figuren positioniert und Stück für Stück beginnend bei den Stallfiguren eingebaut. Dabei werden die Sockel, auf denen die meisten Figuren stehen, mit Sägespänen verdeckt, damit nur die Füße nicht aber die Sockel zu sehen sind.

 

Die grünen Moosfladen und -polster werden verteilt und die Zwischenräume mit Sägespänen gefüllt. Sand wäre hierfür ungeeignet, da er auf dem Hügel nicht halten würde. Außerdem könnte er an den Figuren scheuern und diese abwetzen. Die grauen Flechten werden an passenden Stellen dekorativ dazwischengesetzt. Soweit notwendig werden letzte Tannennadeln mit einer Pinzette aus dem Moos gezogen. Zum Schluß werden kleinere Steine, Heidelbeerstauden und andere kleine Zweige verteilt und die Gruppe der Schafe positioniert.

 

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